Wanderung durch die Gründauer Gemarkung

Führung / Bericht:  Marga Schäfer / Birgit Russig

Am Sonntag, den 15. Mai 2022 traf sich die Wandergruppe wie gewohnt um 9:30 Uhr an der Sporthalle in Lieblos um mit den Privat-PKW´s nach Gettenbach zum Dorfgemeinschaftshaus zu fahren. Hier war der Ausgangspunkt der Wanderung. Einige Wanderer warteten bereits auf die Gruppe aus Lieblos. 

Nach Begrüßung und Erläuterung der Wanderstrecke wurde Anita Völker für ihre 100te Wanderung mit dem goldenen Wanderschuh ausgezeichnet.

 

Die Gruppe mit 15 Wanderer setzte sich nun in Bewegung, am Gettenbacher Schloss vorbei Richtung Gatter. Weiter ging es dann auf dem Weg Richtung Weiher, bogen dann links ab und folgten dem Weg der nun etwas steil bergauf führte. Auf der Höhe angekommen wurde eine kurze Verschnaufpause eingelegt. Nun ging es auf dem Waldweg weiter der uns hinab nach Breitenborn führte. In Breitenborn folgten wir nun dem Radweg nach Haingründau. Kurz vor Haingründau verließen wir den Radweg um nochmal eine Strecke durch den Wald zu wandern. Auch hier hatten wir noch eine kleine Steigung vor uns. Nachdem wir den Wald nun hinter uns gelassen hatten führte uns der Weg ein kurzes Stück durch Haingründau, an der alten Mühle vorbei, um dann auf dem Radweg wieder zurück nach Gettenbach zu wandern.

Das Wetter war optimal, die Sonne schien und es war warm. 

Nach Auskunft der Wanderer war die Wanderstrecke angenehm weil sie viel durch den schattigen Wald führte. Die Wanderung war insgesamt 12 km lang.

Nach Abschluss der Wanderung kehrte die Gruppe in die Pizzeria Da Silvio in Mittelgründau ein.

Kinzigquellen-Wanderung  vom 10.04.2022

Beste Startvoraussetzungen in den nahenden Frühling bot das Wetter für die Wanderaktiven des Vereins. Bei recht frischen morgendlichen Temperaturen und nur leicht bewölktem Himmel machten sich am 10. April 37  Wanderinnen und Wanderer auf, um (auch) zu sehen, wo die Kinzig entspringt. 

Nachdem die Wanderschuhe fest geschnürt waren konnte Marga Schäfer Gerd Krause für 75 Wanderungen mit dem „silbernen Wanderschuh“ auszeichnen und Marianne Eberling bedankte für die Ehrung bei der vorherigen Wanderung mit bunten Ostereiern, handfestem Gebäck und Süßem.

Am Fuß der Stephanskuppe ging es ostwärts über leicht hügeliges, von landwirtschaftlichen Nutzflächen geprägtes Gelände. Von Weitem sah man die Burg Schwarzenfels. Am Ostrand von Sterbfritz angekommen, in einer Talaue gelegen, Sprudelte die Quellfassung das „köstliche Nass“. 

 

 

 

Hier also beginnt der rund 80 Kilometer lange, sich immer wieder windende Weg, des dem Kinzigtal seinem Namen gebenden Flusses, ehe er in Hanau in den Main mündet. Weiter ging es anschließend zum Weiperzberg (504 m), dem nächsten Etappenziel. Im Wanderführer des Naturparks „Hessischer Spessart“, der zwischenzeitlich auch viele Spessartfährten und (neu) Spessartspuren vorstellt, beschreibt der Herausgeber die Mittelgebirgslandschaft sehr treffend: „Wir erleben Höhenzüge mit offener Fernsicht, die weit blicken lassen“. Und tatsächlich konnte man nord-ostwärts die noch schneebedeckten Höhen der Rhön sehen. Das Naturschutzgebiet „Weiperzberg“ mit seiner Muschelkuppe und den Magerrasenflächen bietet seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Nach sieben Kilometern erwartete  die Wandergruppe im vom Land Hessen besonders ausgezeichneten Landgasthof „Döppler“ (in Weiperz) Lukullisches  aus Küche und Keller. Gestärkt nach der Pause und dem traditionellen Gruppenbild mit dem Landgasthof im Hintergrund, wurde auf weichen Graswegen über die Hänge der Firstäcker, das Schlüchterner Becken stets im Blick, die Wanderung wieder in Richtung Ausgangspunkt fortgesetzt. 

Mit neu gewonnenen Eindrücken über die landschaftlichen Schönheiten der Heimat ging bei herrlichem Sonnschein und bester Stimmung die vierte Wandertour in diesem Jahr zu Ende.

Brachttal – Wanderung am 13.03.2022

Am 13. März 2022 bei herrlichem Sonnenschein und gemäßigten Temperaturen, startete die Abteilung Wandern des TV Lieblos zu seiner 3. Wanderung in diesem Jahr. Geführt wurde diese von Monika Kämpf und Birgit Russig. 21 Wanderer waren am Start. Bevor es los ging, konnte Marga Schäfer noch eine Ehrung vornehmen. Marianne Eberling hatte ihre 375. Wanderung. Wir gratulieren dir von hier aus nochmal herzlich.

Von der Turnhalle aus gings mit dem PKW nach Schlierbach zum Parkplatz am alten Fabrikgebäude der Steingut Wächtersbach. Wanderroute war die Spessartfährte „Brachttaler Steingut-Panoramaweg“ mit einer Länge von 12 km. Der Rundweg thematisiert die Industriegeschichte der Wächtersbacher Keramik und den reizvollen Naturraum Brachttals. Im Verlauf wird nicht nur die Geschichte der Industrialisierung und der Wächtersbacher Steingutfabrik erzählt. Sie wird auch in Zusammenhang mit den natürlichen Ressourcen der Umgebung gebracht und öffnet so den Blick für Wasser- und Windkraft, aber auch für Eisenerz-, Ton- und Sandabbau. Die Wanderung führte uns von Schlierbach nach Hellstein am Schloss Eisenhammer vorbei hinauf nach Streitberg. Hier wurde eine kurze Rast eingelegt, die wir uns nach dem steilen Anstieg redlich verdient hatten. Schon vor dem Start und auch bei der Rast, sorgte Peter Knutzen anlässlich seines runden Geburtstages für schmackhafte Leckereien in fester und flüssiger Form. Auch dir von dieser Stelle nochmal alles Gute und ein herzliches Dankeschön.

Rast am Kinder-Spielplatz von Streitberg

Nach der kurzen Stärkung ging es weiter. Selbst für Einheimische ist der fantastische Panoramablick auf den Vogelsberg, den Spessart und die Rhön zwischen Streitberg und Spielberg sicher immer wieder überraschend. So entsteht eine reizvolle Spannung zwischen munteren Bächen, weitem Panorama und verwunschenem Hohlweg auf der einen Seite und zwischen Schloss, Fabrik und Siedlungsarchitektur auf der anderen Seite. Nach 3 ½ Stunden Wanderzeit und in bester Laune erreichten wir dann unser Ziel. Bei einem gemeinsamen Essen beim Griechen in Niedergründau, ließen einige von uns den gelungenen Tag noch ausklingen.

Birstein-Wanderung am Sonntag den13.02.2022 9:30 Uhr

Am Sonntag, dem 13.02.2022 trafen sich die TVL-Wanderer um 9:30 Uhr mit Privat-Pkw an der Sporthalle in Lieblos zur 2.Rucksacktour in 2022 und Abfahrt nach Birstein. Nach Hinweis auf die Corona-Abstandsregeln und Kontrolle, dass alle Teilnehmer die „Corona 2G-Regel“ erfüllen, starteten wir bei strahlend blauem Himmel und Temperatur um die Null-Grad-Grenze am Bürgerzentrum zur BirsteinerRundwanderung.

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Ronneburg-Wanderung  

Am Sonntag, dem 16.01.2022 fand die erste Wanderung des TV 1893 Lieblos e. V. im neuen Jahr statt. Unserer Einladung mittels Tagespressen sah wegen der Coronapandemie zur Teilnahme die Erfüllung der 3G-Regel vor. Mit der Hochstufung unserer Region zum „Hotspot-Landkreis“ am Freitag, dem 14.01.2022 durften dann Getestete nicht mehr teilnehmen. Wie alljährlich, gibt es in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel die guten Vorsätze zu mehr Bewegung. Eine ansehnliche Gruppe startete mit Privat-Pkw um 9:30 Uhr an der Sporthalle in Lieblos zum Wanderbeginn am Bürgerhaus in Mittelgründau, wo schon Wanderer aus anderen Ortsteilen warteten. Nach Austausch von guten Wünschen zum neuen Jahr, Informationen zur Wanderung von Wilhelm Eberling und einer kurzen Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Joachim Werner, begaben sich 22 Wanderer auf die Rundwanderung durch das „Ronneburger Hügelland“. Ab dem Haselweiher nutzten wir die Wanderweg-Markierungen des „Specht-Wanderweges“ die uns in Richtung Ronneburg führte. Die Wettervorhersage, die bis zum Vortag hinsichtlich Sonne und Sicht noch viel versprechend war, hatte sich umgekehrt. Das nachstehende Gruppenbild vor unserer Mittagsrast am Waldrand gegenüber der Ronneburg lässt das ungemütliche Wetter bei einer Temperatur knapp oberhalb des Gefrierpunktes bestens erkennen.

Die versprochenen herrlichen Ausblicke ins Rhein-Main-Gebiet und die naheliegenden Orte wie Hüttengesäß, Neu-und Altwiedermus, Diebach am Haag, oder Herrenhaag waren wegen dichtem Dunst nicht möglich. Selbst die naheliegende Ronneburg war nur schemenhaft zu erkennen. Die Mittagsrast als Stehkonvent mit Versorgung aus dem eigenen Ruck gestaltete sich auch deshalb sehr kurz. Bei der ca. 10 km langen Tour stellten sich auf dem letzten Kilometer noch Graupelschauer ein. Die Wandertourgestaltung lag in den Händen von Wilhelm Eberling.