Wanderwoche im „Dahner Felsenland“ – vom 14. August bis 19. August 2022

Führung:  Wilhelm Eberling – Bericht:    Marga Schäfer/Wilhelm Eberling

Am Sonntag, den 14.08.2022 starteten insgesamt 14 Wanderer/innen zur Wanderwoche ins Dahner Felsenland nach Ludwigswinkel, mitten im „Biosphärenreservat Pfälzerwald“.  Hier war die Gruppe im Hotel „Blick zum Maimont“ für die nächsten fünf Tage einquartiert. Gleich am ersten Tag stand bereits eine kleine Wanderung „Rund um Ludwigswinkel“ auf dem Programm. Wir starteten um 13 Uhr vom Hotel aus zur „Horbachkanzel-Runde“. Die Besonderheit dieser 6,9 km langen Rund-Tour ist der Aufstieg zur Horbachkanzel, die nur mit einer Leiter zu erklimmen war. Oben angekommen bot sich der Gruppe einen herrlichen Blick über das Biosphärenreservat „Pfälzerwald-Nordvogesen“. 

Einige wagemutige Horbachkanzel-Kletterer

Die Wanderstrecke führte überwiegend durch den Wald so, dass wir viel im Schatten gewandert sind, denn die Sonne schien ziemlich kräftig vom Himmel. Die mögliche Einkehr beim einladenden Kiosk am Schöntalweiher ignorierten wir zu Gunsten des Besuches der an diesem Tag in Ludwigswinkel stattfindenden Kerb. Beim Gasthaus zum Landgrafen fand bei kühlen Getränken und so manchem Plausch die Einlauftour ihren Abschluss. 

Der gesellige Abschluss der Einlauftour

Nun war die Zeit gekommen, dass wir unsere Zimmer beziehen konnten. Für die  abendliche Halbpensionsversorgung hatte unser Hotelwirt in einem extra Raum eine lange Tischreihe erstellt, wo es dann nach dem sehr schmackhaftem und reichlichem Essen sowie sehr guten Tropfen Pfälzer Wein zu regem verbalen Austausch vom Anreisetag und den ersten landschaftlichen Eindrücken gab.

Der besagte lange Tisch in Erwartung auf das zünftige Pfälzer Essen

Nachfolgend das Wanderprogramm für die nächsten vier Tage, ergänzt um Eindrücke und Erlebnisse:

 

 

 

 

Montag, 15.08.2022  =>  Wanderung zur Walthariklause nach Petersbächel, ca. 12 km

Start zur 1. Ganztageswanderung

Um 9:30 Uhr startete die Gruppe vom Hotel aus zum Sägmühlweiher, weiter ging es durch den Wald

in Richtung Fischbach. Hier kamen wir an der Anlage „Area One“ vorbei. Die Area One war in der Zeit des Kalten Krieges ein Sonderwaffenlager der NATO. Nach kurzer Besichtigung führte uns der 

asphaltierte Wanderweg weiter durch den Wald vorbei am Gewerbepark nach Fischbach-Petersbächel.

Hier wurde an der Walthariklause, eine Dependance unseres Hotels, die leider zur Zeit nicht bewirtschaftet ist, die Mittagsrast eingelegt.

Der Rückweg führte überwiegend durch den schattigen Wald am „Pfälzer Woog“, ein kleiner See mit vielen Seerosen, vorbei in Richtung Lindelskopf, weiter zum Entenweiher und durch den Kurpark zurück zu unserem Hotel.

 

 

 

 

Dienstag, 16.08.2022 => Rumberg-Steig, ca. 11,2 km, Schwierigkeitsgrat: mittel

Start und Ziel des Rumberg-Steigs war der Dorfplatz von Ludwigswinkel. Die orangefarbene Markierung führt durch das ehemalige Militärgelände „Area One“ in einem steilen Anstieg hoch zum Gipfel des Rumbergs.

Reste der Militäranlage

Auf dem langgezogenen Rücken des Rumbergs ging es weiter, vorbei an den fünf turmartigen

Rumberg-Felsen: Ostfels, Lochfels, Wespenfels, Habichtsfels und Kastenfels.

 

Nach einer Talpassage führte ein schmaler Pfad hinauf zum Guckenbühl, einem Berg mit mächtigem

Felsmassiv. Idyllisch verlief das letzte Teilstück des Wanderweges entlang mehrerer Weiher und der Rösselsquelle. Da es noch früh am Tag war, hatte Jürgen den glorreichen Gedanken mit einem kleinen Schlenker dem einladendem „Kiosk am Schöntalweiher“

einen Besuch abzustatten. Unter den herrlichen Weinlauben waren die angebotenen Brotzeiten und Getränke ein besonderer Genuss. Die restliche Wegstrecke war noch allen vom Einlauftag bekannt.

 

Mittwoch, 17.08.2022 => Napoleon-Steig, ca. 12,3 km, Schwierigkeitsgrat: mittel

Bei dieser Tour musste das Auto eingesetzt werden. Wir fuhren von Ludwigswinkel nach Bruchweiler-

Bärenbach auf den Parkplatz bei der Schuhfabrik Däumling. Hier startete unsere Wanderung.

Auf naturbelassenen Pfaden führte der Premiumwanderweg durch eine beeindruckende Felsenlandschaft mit tollen Ausblicken. Die erste Station war das 500 Meter lange Felsmassiv Retschelfelsen. 

Beeindruckende Felsformationen

Von dort führte ein Pfad zu dem neu erschlossenen Eisenbahnfelsen. Weitere markante Punkte der Tour bilden die Rauhbergfelsen sowie der bizarre Namensgeber der Tour der Napoleonfelsen. Weiter führte die Wanderung am Dretschbergfels und Schmalsteinfels vorbei zur Pfälzerwald-Verein-PWV-Hütte (PWV-Hütte) „Am Schmalstein“. Hier wurde eine ausgiebige Rast eingelegt.

Danach galt es noch einen letzten Aufstieg zu bewältigen, bevor es dann wieder durchs Wöllmersbachtal hinunter zum Parkplatz nach Bruchweiler-Bärenbach ging.

 

Donnerstag, 18.08.2022 => Reißlerhof-Weg, ca 10,4 km

Wie schon am Vortag die Wetterpropheten ankündigten, spielte das Wetter heute nicht mit, denn es regnete. Die für heute angesetzte Wanderung „Dahner Felsenpfad“ konnten wir, aufgrund des Regens nicht machen, da es für die Gruppe zu gefährlich gewesen wäre die Pfade zu gehen. Ersatz musste kurzerhand gefunden werden. Auf der Wandertafel am Dorfplatz in Ludwigswinkel fanden wir dann die Tour „Reißlerhof-Weg“. Die Gruppe startete, wie gewohnt, um 9:30 Uhr zur letzten Wanderung. Die Wanderstrecke führte vom Dorfplatz in Ludwigswinkel durch den Wald in Richtung Norden durch das Wochenendgebiet zum Ortsteil Schöntal. Vom Naturbadesee Schöntalweiher ging es weiter in Richtung Reißlerhof. Der Hof wurde 1745 errichtet und gilt als „Geburtsstätte“ des 1783 gegründeten Ortes Ludwigswinkel. Weiter ging es vorbei am Jugendzeltplatz „Hirtenwiese“ hinauf zum „Großen Höchst“ und an die Grenze zu Frankreich. Danach ging es nur noch bergab zurück zum Dorfplatz in Ludwigswinkel.

Leider hat es auf der Wanderung ziemlich stark geregnet, sodass wir von außen und auch von innen ziemlich nass wurden. Der noch sonnige Nachmittag wurde individuell genutzt für Ergründung von Barfußpfad und Skulpturenweg in Ludwigswinkel oder ein Ausflug nach Dahn mit Stadtbesichtigung und anschließender Cafe`-Einkehr.

 

Freitag, 19.08.2022 => Heimreise

Nach anspruchsvollen Wanderungen, guten und ausgiebigen Gesprächen nahmen wir nach dem Frühstück Abschied vom „Dahner Felsenland“.    => Schön war es gewesen =>.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.